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Nimena

How To Start | Project Life Serie #2

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Ich habe lange überlegt, welches Thema ich nach meinem ersten Beitrag "Basic Equipment" für Project Life, aufgreifen soll. Dann wurde mir klar, dass es sinnvoll wäre zu zeigen, was man denn jetzt mit dem Basic Equipment macht. Das klingt erst mal logisch, ich weiß *grins*
Aber meine Liste ist voll mit Ideen und am liebsten würde ich euch gleich alles auf einmal zeigen, da kann ich mich manchmal einfach nicht zügeln ;)

Today i will show you some Tips how to start with Project Life. To get all informations of this Post please use the Translationbox in the sidebar :)

Jetzt gehts aber mal los. Das Prinzip von Project Life ist so:

1. Hüllen in das Album heften
2. Fotos in Hüllen sortieren
3. leere Hüllen mit Project Life Karten füllen
4. Journaling (Erinnerung in Textform festhalten)

Fertig, tadaaaaaa *konfettischmeiß*

Aber mal Schritt für Schritt:

Es gibt jede Menge unterschiedliche Möglichkeiten, euer Album auf zu bauen. Man kann eine Woche auf einer oder zwei Seiten festhalten oder auch nur ein Monat oder auch, so wie ich es mache, wie die Ereignisse kommen. Manchmal erlebe und fotografiere ich mehr und manchmal da gibt es gar keine Fotos. Ich schaue immer, dass die Bilder von einem Ereigniss auf einer Seite sind. Deshalb fange ich auch immer mit den Fotos an.

Das Gleiche mache ich mit den Project Life Karten. Erst mal schaue ich meinen Bestand durch und suche farblich zu den Fotos passende Karten raus, um das Layout nicht unruhig werden zu lassen. Dabei achte ich ein bisschen darauf, dass die Balance im Layout zwischen Fotos und Karten angenehm ist. Zu meinem Ablauf mit einem über-die-Schulter-Blick gibt es demnächst. Hier mal ein kleines Beispiel:



Obwohl es "symmetrisch" ist (oben Fotos, unten Karten; links weiß, rechts blau), finde ich es für das Auge sehr schwer. Man wird nicht über das komplette Layout geführt. Es könnten Elemente übersehen werden z.B. die Landkarte, da das blau in den einzelnen Elementen von oben links über oben rechts nach unten rechts führt. Deshalb würde ich es so an ordnen:


Durch das blaue Wasser links oben im Bild, der blau gestreiften Karte mitte rechts und der blauen Titelkarte unten links, wird das Auge über das gesamte Layout geführt und man kommt bei jedem Foto an. Zudem mag ich es sehr gerne, wenn die zwei großen Bilder nicht auf einer Seite sind (beide oben/unten oder seitlich), das lässt das Layout sonst zu einseitig wirken. So wie hier:


Ich hoffe ich konnte euch mit den Bildern ein bisschen zeigen, worauf ich achte und warum ich die Bilder und Karten so hin und her schiebe.
Zum Thema Balance bei Project Life Layouts habe ich auch einen schönen Beitrag von Marcy Penner bei Paislee Press entdeckt. Schaut da mal vorbei :)

Hier noch ein Beispiel, wie ich die Seite weiter aufteilen würde:


Oben rechts würde ich Dekoelemente unterbringen, vielleicht den Ort auf der Karte markieren, wo wir da sind und noch ein bisschen Farbe dazu bringen. Vielleicht grün, da dass unten rechts im Foto noch enthalten ist.
Das Journaling würde ich im weißen Bereich der kleinen Karte schreiben und auf die Streifen vielleicht noch ein kleines Dekoelement z.B. ein Herz kleben.
Bei der Titelkarte schreibe ich entweder den Ort oder ein Wort passend zu den Fotos oder meinem Empfinden. Das hängt davon ab, ob das die erste Seite zu dem Ausflug ist, dann würde ich den Ort nennen oder ob es schon die zweite oder dritte Seite ist, dann macht es für mich mehr Sinn etwas anderes als den Ort zu vermerken.


Und denkt bitte daran, dass das alles mein persönlicher Geschmack ist und nicht DIE Variante. Findet für euch heraus, was euch am besten gefällt und bleibt euch treu. Unterm Strich ist das euer Album und euch muss es Spaß machen es durch zu sehen und zu basteln ;)

Bis dahin steht dann schon mal das Grundgerüst und wenn ich wenig Zeit habe oder keine Muse mehr, dann lasse ich das erst mal so. Ich mache mir oft Notizen in meinen Kalender oder was ich gerade greifbar habe, um später noch das Journaling nach holen zu können.
Zum Thema Journaling würde ich gerne in einem seperatem Beitrag näher darauf eingehen, da mir da auch sehr viele Gedanken zu gekommen sind und das auch viele Facetten bietet.

Wenn ihr dann auch das Journaling habt, ist euer Album fertig. Wenn ihr übereifrig seid oder gerne dekoriert und nochmal ein bisschen mehr Zeit investieren wollt, könnt ihr euch gerne in Deko austoben. Ich mache das total gerne und finde es klasse, wenn man verschiedene Haptik und 3D Elemente im Album hat. Da macht das Durchschauen gleich viel mehr Spaß.
Aber ich kenne das nur zu gut, man verliert sich dann gerne mal zu viel in der Deko und verliert dann auf Dauer eventuell die Lust daran, weil es einfach zu viel Zeit frist oder man auch von seinem Material erschlagen wird.
Ich habe für mich heraus gefunden, dass es mir ungemein hilft, wenn ich mir vorher schon mal ein paar Sachen raus suche. Dafür nehme ich mir 2-3 die Farben von meinen Fotos und Karten und suche nur Dinge zusammen, die diese Farbe haben. Aber nicht alles, was ich in der Farbe habe ;)
Dabei schaue ich nur Grob, passt der Spruch, das Motiv, habe ich Lust auf Button oder nicht. Es soll ja Zeit einsparen und nicht schon vorher Zeit fressen.
Wenn ich dann alles zusammen gesucht habe, versuche ich auch nur damit zu arbeiten. Natürlich kann es mal passieren, dass mir dann doch was anderes besser gefällt, aber zum raussuchen brauche ich dann nicht so viel Zeit, weil ich ja dann weiß was ich will.

Wer meine Project Life Layouts kennt, weiß, dass ich mit wenig Deko arbeite. Mir gefällt das sehr gut und meist sind die Karten alleine schon ein echter Hingucker. Da ist wie immer euer Geschmack gefragt.

Weil wir jetzt schon mal beim Thema Zeit sind, wollte ich euch noch kurz berichten, wie viel Zeit ich investiere und wann ich an dem Album arbeite. Es gibt da auch wieder verschiedene Möglichkeiten und probiert da einfach aus, was am besten zu euch passt.
Für dieses Jahr hatte ich eigentlich angedacht jeden Monat am Album zu arbeiten. Das hieß, einen Tag, wo ich Fotos raussuche, bearbeite und bestelle und dann nochmal einen, wenn die Fotos da sind, um das Album zu füllen. Einfach weil ich dachte, da bin ich mal Up to Date, aber das ging schon im ersten Monat schief, weil es zeitlich mit meinem Studium überhaupt nicht machbar war und auch zu wenige Fotos entstanden sind, wo sich die Bestellung lohnte. Da wurde mir dann auch klar, dass ich bisher eigentlich ganz gut gefahren bin und ging wieder zurück zu meinem ursprünglichen Ablauf "Dann wenn es passt!".
Das läuft dann manchmal darauf hinaus, dass ich dann im Januar im Folge Jahr noch die 4 Monate des Vorjahres mache, aber das tut dem Album ja nichts und die Geschichte mit Up to Date sein, kann das Ganze nur noch stressiger machen.
Ich kenne viele, die ihre Fotos Zuhause drucken und dadurch auch gerne jede Woche direkt in das Album packen. Ist für mich persönlich nichts, habe da keine guten Erfahrungen mit gemacht, aber vielleicht ist das ja was für euch :)

Ich bin gerade so im Flow und würde gerne als weiter schreiben, aber für heute mache ich mal Schluss. Wenn ihr Fragen habt oder auch Wünsche auf was ich noch eingehen soll, dann schreibt gerne in die Kommentare oder per Mail, das freut mich :)

Hier könnt ihr den letzten Beitrag aus der Project Life Serie finden, wo ich das Material vorstelle und was die Vor- und Nachteile des ein oder anderen sind.

Different ways to use digital Pocket Cards #3 | Sahin Designs

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Heute gibt es eine weitere Idee von mir auf dem Blog von Sahin Designs, was man mit Project Life Karten alles so machen kann. Sucht euch eure Lieblingskarten raus und dekoriert eure Fotowand damit. Unsere sieht immer noch sehr leer aus, das liegt daran, dass ich sehr wählerisch bin, was die Bilderrahmen angeht *grins*
Aber was lange währt...oder so :)

Today i will show you some more idea to use digital pocket cards. I made some decoration for the wall. I have picked my favorite cards from the Cupid Collection and put them into picture frames. You can add some journal or embellishments to individualize it and with some photos from your last vacation it will be very beautiful. I want to redesign my wall every month to make some changes and to refresh the feelings, when I look at it. I hope you have fun to make your own wall decoration!
See you soon!


Ich habe mir für die drei Bilderrahmen Karten aus der Cupid Kollektion von Sahin Designs raus gesucht und ein bisschen dekoriert. Der goldenen Schriftzug ist von Wilna Furstenberg aus ihrem Art&Design Workshop. Mit der Silhouette ausgeschnitten und mit goldener Acrylfarbe bemalt. Das war wieder so ein Fall von, gebastelt, nicht verwendet, in der Schublade versauert :/
Da fällt mir ein, ich müsste meiner Silhouette auch mal wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Die ist bestimmt schon mega Eifersüchtig auf die Big Shot.


Das tolle an so einer Fotowand ist ja, dass man jeder Zeit die Fotos und Karten austauschen und an die aktuelle Gemütslage oder Jahreszeit anpassen kann. Ein paar Dinge habe ich noch im Kopf, die ich gerne an der Wand hätte, aber dafür muss ich erst die passenden Bilderrahmen finden :)


Seid ihr auch so wählerisch bei Bilderrahmen? Oder gibt es bei euch was anderes, bei dem ihr sehr kritisch seid und nur wenn es 100% passt in die Wohnung kommt?

Habt einen kreativen Tag :)

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